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Nachhaltige Waldbewirtschaftung

Eine weithin anerkannte Definition für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung lautet:
"Die verantwortungsvolle Nutzung der Wälder und Waldflächen soll in einer Art und Weise und einem Verhältnis erfolgen, dass die Artenvielfalt, Produktivität, Regeneration und Vitalität erhalten bleibt und das Leistungsvermögen, jetzt und in Zukunft, für entsprechende ökologische, wirtschaftliche und soziale Funktionen auf lokalem, nationalem und globalem Niveau gewährleistet wird und andere Ökosysteme nicht beschädigt werden." (Pan-Europäischer Prozess/Helsinki)

Vereinfacht ausgedrückt, beschreibt das Konzept die "Verwirklichung der Ausgewogenheit". Letztere bezieht sich dabei auf den steigenden Bedarf der Bevölkerung nach Forstprodukten und anderen Leistungen sowie der Bewahrung von Gesundheit und Vielfalt der Wälder. Die Ausgewogenheit ist entscheidend für den Fortbestand der Wälder und das Wohl der Gemeinwesen, die in weltweit von der Waldbewirtschaftung abhängen.

Neuere Studien, die im Zusammenhang mit dem amerikanischen "Gesetz für die erneuerbaren Ressourcen" (Renewable Resources Planning Act = RPA ) erstellt wurden, belegen, dass die amerikanischen Wälder sich flächenmäßig vergrößern und, dass das Holzvolumen der Bestände zunimmt. Aber auch die bestehenden Bewirtschaftungspläne für die Wälder tragen dazu bei, dass sich die Gesundheit und Vielfalt der Wälder verbessert haben. Darüber hinaus betreiben die Vereinigten Staaten mit wirksamen und anerkannten Rahmenbedingungen eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Alle 10 Jahre muss nach dem RPA-Bundesgesetz

[1], eine nationale Waldinventur aufgenommen werden.

Eine Bestätigung dieses Ergebnisses kommt von der unabhängigen, durch Fachleute überprüften Studie, die von AHEC 2008 in Auftrag gegeben wurde und von Seneca Creek Associates LLC unter dem Titel: "An Assessment of Lawful Harvesting and Sustainability of U.S. Hardwood Exports" (Deutsch: "Bewertung der Legalität und Nachhaltigkeit der Laubholzexporte aus den USA") bewertet wurde. Mit der Studie wurde festgestellt, dass "nach Bewertung der Breite und Effektivität von verschiedenen gesetzlichen und nicht-gesetzlichen Programmen, die sich mit den Fragen der Legalität und Nachhaltigkeit befassen, alle US-Staaten, in denen amerikanische Laubhölzer produziert werden, als risikoarm  (Low Risk) für illegales und nicht-nachhaltiges Laubholz gelten".


[1] ] Internet-Informationen für die RPA-Waldinventur aus dem Jahr 2000 (Renewable Resources Planning Act (RPA) Assessment) finden Sie unter: http://www.fs.fed.us/pl/rpa/rpaasses.pdf .

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.fs.fed.us/research/rpa/